Grüne gegen Krankenhausschließung in Mühlhausen und Bad Langensalza

Nach öffentlichen Aussagen gibt es aktuelle Überlegungen seitens des Hufelandklinikums und seiner Gesellschafter beide Einrichtungen des Klinikums in Mühlhausen und Bad Langensalza zu schließen. Stattdessen wird ein Neubau in Großengottern oder Schönstedt erwogen.

Dazu nimmt Tino Gaßmann, Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreistag des Unstrut-Hainich-Kreises wie folgt Stellung:

“Die Idee in den zwei wichtigsten Städten des Landkreises ein gut laufendes Krankenhaus zu schließen und auf dem Land dafür ein neues zu bauen, ist aus meiner Sicht völlig abwegig. Die Kliniken in Mühlhausen und Bad Langensalza sind leistungsfähig und haben ihren festen Platz in Mühlhausen und Bad Langensalza. Medizinische Einrichtungen müssen zudem nah an den Menschen und vor allem gut erreichbar sein. Sicher wird auch zukünftig in die Standorte investiert werden müssen, aber das war schon immer so. Dafür gibt es Rücklagen und Fördermittel. Es ist zudem höchst irritierend, wie mit dem Klinikum bislang politisch umgegangen wird. Ständig gibt es neue Diskussionen über Verkauf, Stiftungen oder nun den Neubau. Das schafft lediglich noch mehr Unsicherheit bei den Beschäftigten und den Menschen im Kreis. Statt über einen Neubau mit ungewissen Folgen und Kosten nachzudenken, sollten sich die Beteiligten eher um die Stärkung und Spezialisierung der Klinikstandorte sowie die Verbesserung der Arbeitsbedingung und Entlohnung der Mitarbeiter*innen kümmern. Eine Schließung des Krankenhauses mit ungewisser Verlagerung aufs Land ist zum jetzigen Zeitpunkt auch angesichts der derzeitigen Pandemie-Situation und der Finanzlage des Kreises jedenfalls völlig daneben.”

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